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LTE-Datenkarten für mobiles Internet

Eine LTE-Laptopkarte ist ein Funkmodem, also eine kleine Sende-und Empfangsstation, welche die Datenfunktechnik LTE beherrscht. Sie wird über einen Karten-Steckplatz an einen Laptop angeschlossen.

Funkmodem-Karten werden mehr und mehr zu einem Nischenprodukt; die meisten Nutzer bevorzugen den deutlich handlicheren USB-Stick. Allerdings sind diese Sticks in LTE-Ausführung vergleichsweise klobig geraten, da man Platz braucht, um die für LTE notwendige Doppelantenne unterzubringen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit dies zu einer Wiederkehr der Datenfunk-Karten führt.

Derzeit nur eine Karte von Fujitsu am Markt

Das ist einstweilen eine theoretische Überlegung, denn derzeit (Stand April 2011) ist weltweit nur eine LTE-fähige Karte am Markt. Sie wird von japanischen Mobilfunkbetreiber Docomo in seinem Netz angeboten: Die F-06C des japanischen Herstellers Fujitsu.

Das Funkmodem in Kartenform kann in LTE-Netzen mit maximal 75 Megabit pro Sekunde Daten empfangen (Downlink) und mit 25 Mbit/s senden (Uplink). Im UMTS-Netz der dritten Generation offeriert es als theoretische Höchstgeschwindigkeit 7,2 Mbit/s beim Download mit der Datenfunk-Technik HSDPA und 5,7 Mbit/s im Upload mit HSUPA.

Was man beim Kauf bedenken sollte

Eine Datenkarte ist – angesichts des recht großen Formats der LTE-Surfsticks – womöglich eine echte Alternative. Dies gilt insbesondere dann, wenn die USB-Steckplätze des eigenen Laptops oder Notebooks so eng beieinander liegen, dass durch einen LTE-Surfstick womöglich zwei Steckplätze blockiert werden. In solchen Fällen kann ein Funkmodem im Kartenformat eine nützliche Variante sein.

Derzeit ist allerdings nicht absehbar, wann solch ein Modem in Deutschland oder Österreich auf den Markt kommt.

Eine gute Übersicht aller erschienen LTE-Datenkarten findet man auf laptopkarten.de