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LTE-Advanced bei Vodafone

25. 11. 2013

Vodafone hat seine erste LTE-Advanced-Basisstation in Betrieb genommen. Die in Dresden installierte Station ermöglicht Datenraten von theoretisch bis zu 225 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Ein umfangreiches Investitionsprogramm des Netzbetreibers soll für schnelleres Internet und größere Kapazitäten im mobilen Datennetz sorgen.

Rund um die TU Dresden ist das neue LTE-Netz mit bis zu 225 Mbit/s freigeschaltet worden. Die rasanten Übertragungsgeschwindigkeiten können mit der sogenannten Carrier Aggregation realisiert werden. Dank dieser Technik kann auf mehreren Frequenzbändern gleichzeitig gefunkt und somit schnellere Datenraten erreicht werden.

Alle Basisstationen mit LTE-Advanced ausstatten

Vodafone erlaubt in seinem LTE-Advanced-Netz die Bündelung der Frequenzen im Bereich von 800 und 2.600 Megahertz. Bislang ist die Nutzung des neuen Netzes für Normalverbraucher allerdings noch nicht möglich. Erst im Jahr 2014 werden Geräte auf den Markt kommen, mit welchen die Carrier Aggregation möglich ist.

Vodafone plant, in den nächsten Jahren massiv in den Ausbau des Mobilfunknetzes zu investieren. Beinahe alle 23.000 Basisstationen sollen dabei modernisiert werden. Rund vier Milliarden Euro will der Netzbetreiber in den nächsten zwei Jahren investieren, um auch LTE-Advanced voranzutreiben. Die neue Technologie soll im nächsten Jahr in „ausgewählten Großstädten zu nutzen“ sein, so Vodafone. Ähnliche Pläne verfolgt auch der Münchner Netzbetreiber O2, welcher ebenfalls bereits die erste LTE-Advanced-Basisstation in Betrieb genommen hat.

Autor: LS

Weitere Informationen zu LTE Advanced erhalten Sie auf dem Informationsportal lte-advanced.de